Der Balena am Fosso Bianco in Bagni San Filippo, frazione Castiglione d’Orcia, Val d’Orcia, Province of Siena, Tuscany [0]
Fosso Bianco in Bagni San Filippo
Bagni San Filippo ist ein Ortsteil von Castiglione d’Orcia in der Provinz Siena, Region Toskana in Italien. Namensgebend für den Ort sind die Therme (Bagni, dt. Bäder) und der hl. Philipp Benizi.
Geografie
Der Ortsteil liegt ca. 9 km südöstlich des Hauptortes Castiglione d’Orcia, ca. 53 km südöstlich der Provinzhauptstadt Siena, ca. 100 km südöstlich der Regionalhauptstadt Florenz und ca. 190 km nordwestlich der italienischen Hauptstadt Rom im Orciatal und am Fluss Orcia bei 524 Höhenmetern[1] und hat ca. 70 Einwohner.[2] In unmittelbarer Nähe verläuft die Via Francigena (östlich gelegen), hier Streckengleich mit der Via Cassia, sowie die Torrenti Formone (östlich unterhalb im Tal gelegen) und Rondinaia (fließt in Ortsnähe, aus Abbadia San Salvatore kommend, insgesamt 6 km[3]).[4] Nächstgelegene Orte sind Campiglia d’Orcia, ca. 5 km nordwestlich gelegen, und Vivo d’Orcia, ca. 5 km westlich, beide Ortsteile von Castiglione d’Orcia. Im Südwesten grenzt der Ort an Abbadia San Salvatore, ca. 9 km entfernt.
Geschichte
Erstmals erwähnt wurde der Ort von Ratchis, König der Langobarden und Gründer des Kloster San Salvatore di Monte Amiata, in der Mitte des achten Jahrhunderts als Corte (Hof). Eine frühere Präsenz der Etrusker im Ort gilt als Wahrscheinlich, die Präsenz der Römer als gesichert.[5] Schriftliche Quellen erwähnen die Pieve di San Filippo Apostolo in dem Jahr 859,[6] weitere Erwähnungen erfolgen 1014 und 1067. Der Ort entstand um die Pieve, die zu der Zeit dem Kloster San Salvatore di Monte Amiata zugeteilt war.[6] Danach gelang der Ort unter die Herrschaft von Orvieto, dann im 13. Jahrhundert an die Grafen (Visconti) aus Campiglia d’Orcia.[4] Danach übernahm die Republik Siena, deren Papst Pius II. 1462 den Ort besuchte. Lorenzo il Magnifico war 1485 zu Gast, als das Gebiet noch zu Siena gehörte. Der seneser Herrscher Pandolfo Petrucci war im Jahr 1500 zur Behandlung im Ort.[6] Nach der Niederlage von Siena im 16. Jahrhundert stieß der Ort zum Großherzogtum Toskana. Hier sind Aufenthalte von Cosimo I. de’ Medici aus dem Jahr 1566 und von Ferdinando II. de’ Medici aus dem Jahr 1635 dokumentiert. Literarisch wird der Ort in der Komödie Mandragola von Niccolò Machiavelli aus dem Jahr 1518 erwähnt. Die Thermalanlagen entstanden 1816[5] Zunächst wurde der Ort der Gemeinde Abbadia San Salvatore zugeteilt und wurde 1867 Ortsteil von Castiglione d’Orcia.[6]
La Balena Bianca e le sorgenti termali di Bagni San Filippo [00]
Sehenswürdigkeiten
Chiesa di San Filippo Benizi, Kirche, enthält eine Stuckstatue des Heiligen auf dem Hauptaltar und die Büsten San Filippo Benizi und San Filippo Neri aus dem 18. Jahrhundert.[7]
Fosso Bianco (Weißer Bach), 2 km[8] langer Abflussbach der Thermalwasser mit dem Balena (Weißwal), einem weißen Travertinfelsen. Mündet in den Formone.
Grotta di San Filippo Benizi, Grotte aus Travertin, in der sich Filippo Benizi 1268 zurückzog, um der Papstwahl in der Konklave von Viterbo zu entgehen, nachdem er selbst als Kandidat gehandelt wurde.[5][9]
Sorgente del Fosso Bianco, auch Poggetto genannt, Thermalquelle oberhalb des Ortes. Das Wasser entspringt hier mit 48 °C.[5]
Sorgente dell’Acqua Santa, auch Passante genannt, Thermalquelle innerhalb des Orts. Die Wassertemperatur liegt bei 23 °C, das Wasser selbst hat eine hohe Alkalinität.[5]
La Balena (Weißwal)
La Balena Bianca e le sorgenti termali di Bagni San Filippo [000]
Literatur
Ippolito Corridori, Arturo Santioli: L’Amiata. Edizioni Cantagalli, Siena 1987.
Emanuele Repetti: BAGNI, o BAGNO DI SAN FILIPPO in Val d’Orcia. In: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana (1833–1846), Onlineausgabe der Universität Siena (pdf, ital.)
Erio Rosetti, LucaValenti: Terme e sorgenti di Toscana. Le Lettere, Florenz 2007, ISBN 978-88-6087-060-7.
Bruno Santi: I Luoghi della Fede. L’Amiata e la Val d’Orcia. Arnoldo Mondadori Editore, Mailand 1999, ISBN 88-04-46780-0.
Touring Club Italiano: Toscana. Mailand 2003, ISBN 88-365-2767-1, S. 656.
Den Fosso Bianco erreicht man ganz einfach von der Straße. Dieses natürliche Termalbad liegt mitten in einem Wald und ist zu jeder Tages- und Nachtzeit frei zugängig.
Bagni San Filippo è facilmente raggiungibile con la SR2 Cassia, o più velocemente con l'Autostrada del Sole. Il paese si trova a soli 2 km dalla S.S. N. 2 Cassia, in prossimità del km 162, nel tratto compreso fra S. Quirico d'Orcia in Toscana e Acquapendente nel Lazio.
Si può parcheggiare sulla diramazione della Provinciale 61 che attraversa il centro abitato e risalire il fiumiciattolo per un centinaio di metri, su un sentiero ben battuto. Si deve proseguire per il sentiero lungo il fiume per risalire all’immenso blocco calcareo che dà il nome ai bagni liberi, la Cascata della Balena Bianca.
Grotta di San Filippo in Bagni San Filippo, oratorio
Oratorio, Grotta di San Filippo in Bagni San Filippo
Santa Pia ist ein inmitten der Natur gelegener Bauernhof; das Ferienhaus befindet sich am Westhang des Monte Amiata und des Monte Labbro, nur wenige Minuten von Castiglincello Bandini entfernt.
Podere Santa Pia ist der ideale Ausgangspunkt, um die vielfältigen landschaftlichen Aspekte der Maremma und des Monte Amiata zu erkunden. Die Harmonie der Hügel und der Crete der toskanischen Maremma, einem magischen und geheimnisvollen Landstrich. Auf dem Weg zum Podere Santa Pia ist man von Hektaren Wald, Olivenhainen und Weinbergen umgeben. Die Landschaft ist wahrlich ein Triumph der Natur.
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Reiserouten und Ideen für einen Besuch in der Toskana | Ferienhäuser in der Toskana | Podere Santa Pia
Celebrare il dolce far niente
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Outdoor-Thermen und kostenlose Wellness-Erlebnisse
Die Toskana ist ein Schwefelquellen-Land mit antiken Vulkanen, wie zum Beispiel dem Monte Amiata, außerdem reich an natürlichen heißen Thermalquellen, die Körper und Geist regenerieren.
Monica Bellucci in Bagno San Filippo, Le Meraviglie 2014
REGIA: Alice Rohrwacher
ATTORI: Monica Bellucci, Alba Rohrwacher, Margarete Tiesel, Sabine Timoteo, André Hennicke, Sam Louwyck, Maria Alexandra Lungu, Agnese Graziani
SCENEGGIATURA: Alice Rohrwacher
FOTOGRAFIA: Hélène Louvart
MONTAGGIO: Marco Spoletini
MUSICHE: Piero Crucitti
PRODUZIONE: Tempesta, Rai Cinema, Cineteca del Comune di Bologna
DISTRIBUZIONE: BIM
PAESE: Italia
DURATA: 110 Min
Inhalt
Die 12 Jahre alte Gelsomina (Maria Alexandra Lungu) lebt mit ihren drei jüngeren Schwestern, ihrer Mutter Angelica (Alba Rohrwacher) und ihrem Vater Wolfgang (Sam Louwyck) in der ländlichen italienischen Toskana. Einst war Wolfgang ein politischer Idealist, doch mit den Jahren hat er sich zum abgetakelten Patriarchen gewandelt. Finanziell kommt die Familie mit der hauseigenen Honigproduktion gerade so über die Runden. Weil es immer an Geld mangelt, holt Wolfgang mit Martin (Luis Huilca Logrono) einen kriminellen Jugendlichen aus Deutschland auf den Hof. Martin ist in einem besonderen Rehabilitationsprogramm und stellt mit seiner Ankunft Gelsominas Leben gehörig auf den Kopf. Außerdem verspricht die Teilnahme an einer Reality-Sendung für die Familie einen unverhofften Geldsegen, doch der Vater hatte die Teilnahme an der Sendung eigentlich verboten. Nun ist es an den Mädchen, sich gegenüber ihrem verstaubten Familienoberhaupt zu emanzipieren...